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Daimler darf auf Absatzplus verweisen
In den vergangenen Tagen konnte Daimler ein deutliches Absatzplus bekanntgeben, dass im Januar 2010 auf breiter Ebene für Hoffnung sorgte. Das kräftige Absatzwachstum bei Daimler macht Hoffnung auf ein erfolgreiches und ebenso auch starkes Jahr. Dabei konnten vor allem die Zahlen in der PKW Sparte den Weg nach oben meistern. Insgesamt konnte Daimler in diesem Bereich ein Plus von immerhin 17 Prozent im Vergleich zum Vorjahr verkünden. Dabei zeigten sich nahezu alle Marken des Konzerns als durchaus überzeugend. Sowohl bei Mercedes-Benz als auch bei smart, Maybach und AMG konnten bessere Verkaufszahlen erreicht werden. Daimler zeigt sich dabei auf ganzer Linie optimistisch und gab in den vergangenen Tagen bekannt, dass man in den nächsten Monaten an den positiven Trend anknüpfen möchte. Demnach will der Autobauer insbesondere im ersten Quartal mit einer durchaus starken Leistung glänzen. Die Aussichten scheinen für den Konzern dabei nicht schlecht zu stehen. Besonders bemerkenswert präsentiert sich dabei die Entwicklung der Marke Mercedes-Benz. Insgesamt wurden im Januar 67.000 Fahrzeuge dieser Marke verkauft.
Doch Daimler hat auch weiterhin in der eigenen Flotte ein wahres Sorgenkind. Bei diesem handelt es sich um den Kleinwagen smart. Smart präsentierte sich im Januar 2010 als doch recht schwach und musste sogar einen Rückgang verkraften. Insgesamt fiel der Absatz bei dieser um rund ein Drittel. Doch der Schwerpunkt und der Erfolg von Daimler scheinen dabei weniger auf dem deutschen Markt zu finden sein, denn hier musste immerhin im Januar ein Minus in Kauf genommen werden. Vielmehr konnte die Präsenz in Nordamerika und Asien für den gewünschten Erfolg sorgen. An dieser Stelle gelang Daimler ein deutliches Plus, welches sich natürlich beim Gesamtergebnis mit einem Absatzwachstum zeigen kann. Der deutsche Markt zeigte sich hingegen gegenüber Mercedes-Benz doch recht verhalten und musste sogar einen Rückgang in Kauf nehmen. Daimler gelang vor allem zum Jahresende 2009 ein Plus, mit dem das Minus zu Jahresbeginn aufgehoben werden konnte.
Automarkt in Brasilien überholt Deutschland
Wenige Tage bevor der Pariser Autosalon startet, hat sich das CAR-Institut abermals mit den Entwicklungen auf dem weltweiten Automarkt auseinandergesetzt. Nach den Einschätzungen der Experten läuft Deutschland aktuell Gefahr, seinen vierten Platz im Bereich der weltweit größten PKW-Einzelmärkte zu verlieren. Vor allem Brasilien könnte der Bundesrepublik einen Strich durch die Rechnung machen. In den ersten acht Monaten wurden in Brasilien bereits mehr Autos verkauft als in Deutschland. Der brasilianische Absatz belief sich auf 2,1 Millionen Pkw. Hingegen wurden in Deutschland nach Auslaufen der Abwrackprämie nur noch 1,9 Millionen Fahrzeuge an den Mann oder die Frau gebracht. Experten rechnen damit, dass Brasilien bis zum Jahresende dazu in der Lage sein wird, seinen Vorsprung auszubauen. Demnach würden sich Schätzungen zufolge die Verkaufszahlen in Brasilien auf 3,3 Millionen Fahrzeuge belaufen. Dagegen werden in Deutschland 2,9 Millionen Fahrzeuge erwartet. Zu den größten Herstellern im südamerikanischen Land gehört VW.
Weltweit wird jedoch mit einem deutlichen Absatzanstieg auf dem Automobilmarkt gerechnet. So sollen die Verkaufszahlen von 52,9 Millionen auf insgesamt 57,3 Millionen Fahrzeuge steigen. Dieser Trend soll sich auch im kommenden Jahr durchsetzen, wobei damit gerechnet wird, dass 2011 ein neuer Rekord von insgesamt 60,1 Millionen Fahrzeugen erreicht werden kann. In diesem Jahr kann die USA ihren ersten Platz beim weltweiten Absatz verteidigen. Dahinter befinden sich China und Japan. In China werden in diesem Jahr voraussichtlich 10,8 Millionen Pkw verkauft werden. Der Pariser Autosalon wird sich 2010 mit sehr unterschiedlichen Themen auseinandersetzen. Einer der Schwerpunkte dürften jedoch Elektro-Autos sein. Punkten können dabei insbesondere die französischen Autobauer, die mit sehr starken Modellen an den Start gehen. So wird es ihnen gelingen, die Elektroautos erstmals in Serie zu produzieren. Demnach ist Frankreich in Bezug auf die Elektro-Mobilität Deutschland auch weiterhin voraus. Die französische Regierung hat hierfür die richtigen Grundlagen geschaffen. Ein weiteres Thema wird der Aufbau von Batteriefabriken sein.