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Wie zum Beispiel......
Audi fährt auf der Erfolgsspur
Während zahlreiche nationale und auch internationale Autobauer über Absatzrückgänge und finanzielle Probleme klagen, scheint es der Marke Audi in diesen Tagen gänzlich gut zu gehen. Immerhin konnte Audi im Januar ein massives Absatzplus verzeichnen und mit diesem die angesteuerte Erfolgsspur halten. Dabei ist das Absatzplus, das dem Autobauer gelang, nicht gerade gering und sorgt sicherlich auch auf breiter Ebene für ein Stück weit Hoffnung. Immerhin gelang es dem Unternehmen im Januar den Absatz um ganze 35 Prozent zu steigern. Dadurch wird einmal mehr deutlicher, dass die VW Tochter langsam aber sicher zu alter Stärke zurückkommt und sich als starker Autobauer behaupten kann. Im Januar konnte Audi insgesamt 77.800 Fahrzeuge verkaufen. Diese wurde von dem Konzern in Ingolstadt bestätigt. Audi konnte sich durch dieses satte Plus einmal mehr von dem stärksten Konkurrenten Daimler mit der Marke Mercedes absetzen. Immerhin gelang diesem Wettbewerber nur ein Plus von insgesamt 24 Prozent. Bei Audi zeigt man sich infolge der aktuellen Zahlen mehr als nur zuversichtlich. Immerhin rechnet der Konzern 2010 mit einem starken ersten Quartal.
Dabei scheint diese Erwartung keinesfalls übertrieben zu sein. Immerhin ist das Absatzplus beachtlich. Zudem kann Audi auf eine sehr gute Auftragslage verweisen. Dies vermittelt insbesondere bei den Beschäftigten des Autobauers Zuversicht und zugleich auch Sicherheit. Audi möchte nach eigenen Angaben an das Rekordergebnis von 2008 anknüpfen als es dem Autobauer gelang rund 1 Millionen Auslieferungen zu bestreiten. Der Kurs dürfte somit bei Audi klar definiert sein und motiviert nicht nur die Geschäftsleitung, sondern das gesamte Team. Dabei lassen sich bei den Märkten, auf denen Audi mittlerweile präsent ist, deutliche Unterschiede erkennen. Insbesondere in China gelang der deutschen Marke ein beeindruckender Sprung. Immerhin konnten in dem asiatischen Land doppelt so viele Autos verkauft werden wie zuvor. Aber auch in den USA konnte Audi die eigene Position stärken.
Nissan gibt drittgrößten Rückruf der Unternehmensgeschichte bekannt
In den vergangenen Tagen gab der japanische Autobauer Nissan einen Rückruf bekannt. Es handelt sich um die drittgrößte Rückrufaktion in der Geschichte des Unternehmens. Weltweit sind mehr als 2,1 Millionen Fahrzeuge des Autobauers davon betroffen. Auch in Deutschland müssen zehntausende Autos zurück in die Werkstätten. Nach den Angaben von Nissen bezieht sich der Rückruf auf mehr als 40.000 Fahrzeuge. Betroffen sind Autos der Modelle Micra, Pathfinder und Navarra. Der Rückruf bezieht sich ausschließlich auf einzelne Baujahre. So müssen Fahrzeuge der Modellreihen Micra und Pathfinder aus den Baujahren von 2004 bis 2006 in die Werkstätten. Beim Pick-up Navarra sind ausschließlich die Baujahre 2005 und 2006 betroffen. Nissan betonte, dass es durch den Fehler bisher nicht zu Unfällen gekommen sei.
Der Grund für den Rückruf ist ein Relais-Defekt. Durch diesen Defekt kann der Motor während der Fahrt ausgehen. Im Extremfall lässt sich das Auto im Anschluss nicht wieder starten. Fahrzeughalter, die in Deutschland von dem Rückruf betroffen sind, werden nach Angaben des Unternehmens schriftlich benachrichtigt. Neben Deutschland sind weitere Länder auf internationaler Ebene von der Aktion betroffen. So gab Nissan bekannt, dass Autohalter in den USA und Japan mit ihren Fahrzeugen in die Werkstätten müssen. Gleiches gilt für weitere asiatische und europäische Länder. Auch Fahrzeuge der Edelmarke Infiniti, die zu Nissan gehört, seien von dem Rückruf betroffen. Jedoch würde sich dies nach Unternehmensangaben nicht auf Fahrzeuge beziehen, die auf deutschen Straßen unterwegs sind. Nissan ist nicht der einzige Autobauer, der in den vergangenen Tagen einen Rückruf bekanntgeben musste. Auch Honda rief zahlreiche Fahrzeuge in die Werkstätten zurück. Gleiches gilt für den deutschen Autobauer VW. VW musste den Rückruf auf die Modelle Polo und Sharan beziehen und ruft die betroffenen Fahrzeuge im Rahmen einer Serviceaktion in die Werkstätten. Beim Sharan sorgt eindringendes Wasser für Probleme.
Deutsche Autobauer hinken hinterher
Bei vielen deutschen Autobauern sitzt die Krise tief. Nichts desto trotz werden Forderungen laut, dass auch die deutschen Konzerne den Weg in die Zukunft einschlagen müssen. In Gesprächen mit den Medien verwies Renate Künast darauf, dass die deutschen Autobauer den Zukunftsmarkt verschlafen. Weltweit sind Konzerne auf der Suche nach Möglichkeiten für eine neue mobile Zukunft. In Deutschland scheint man dem jedoch noch nicht gewachsen zu sein. Die Neuerfindung des Autos steht in den Startlöchern. Wenn die deutschen Autobauer auch weiterhin international Erfolge verbuchen möchten, müssen die aktuellen Chancen nutzen, denn nur so können sie sich langfristig etablieren. In vielen Konzernen wird in diesen Tagen an den für die Zukunft wichtigen Elektroautos gebastelt. Wer diesen Meilenstein in naher Zukunft bewältigen kann, scheint derzeit jedoch noch unklar zu sein. Immerhin muss das E-Car der Zukunft nicht nur mit Leistung überzeugen können, sondern es muss für die breite Masse erschwinglich sein und gerade das scheint einer Herausforderung gleich zu sein. Deutschland ist sich der Bedeutung der Elektroautos durchaus bewusst. Allerdings konzentriert man sich hierzulande weniger auf die Entwicklung als vielmehr auf die PR-Veranstaltungen. Genau in diesem Verhältnis sehen viele Experten nun erhebliche Probleme.
Die Klimaziele können nur dann gehalten werden, wenn sich die Konzerne intensiv mit der Entwicklung eines solches Autos auseinandersetzen. Nicht zuletzt muss daran gedacht werden, dass durch die wachsende Bedeutung der Elektroautos in Deutschland Arbeitsplätze in Gefahr sind, wenn die Autobauer nicht den Schritt in die Zukunft wagen. Doch nicht nur bei den Autos an sich zeichnet sich eine deutliche Veränderung ab. Heute werden insbesondere die Menschen als umweltfreundlich angesehen, die es schaffen Fahrrad und öffentlichen Verkehr exzellent zu kombinieren. Dabei haben sich die Elektrofahrräder zum Vorreiter in vielen Städten entwickeln können. Sie sind nicht nur sauber, sondern gelten auch als überaus attraktiv. Immerhin muss man mit einem Elektrofahrrad nicht lange nach einem Parkplatz suchen.