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Rückrufaktion bei Toyota geht in die nächste Runde


Seit Wochen sorgen die Rückrufaktionen des japanischen Autobauers Toyota für Verunsicherung bei den Kunden. Immer mehr Fahrzeuge werden von dem größten Autohersteller der Welt zurückgerufen. In den USA gab es wegen der technischen Probleme bereits erste Tote, die bei Unfällen ums Leben kamen. Die Sicherheitsprobleme scheinen dabei aber noch längst kein Ende zu nehmen. Immer wieder sorgen neue Medienberichte hinsichtlich der Probleme bei Toyota für Aufsehen und zugleich auch für Ärger bei Autofahrern. Nun ist auch das Hybridmodell Prius von den Rückrufaktionen betroffen. Insgesamt müssen durch den Hersteller weitere 200.000 Modelle zurückgerufen werden. Der Rückruf wurde von Toyota bereits bei dem Transportministerium, das in Tokio ansässig ist, angemeldet. Somit ziehen die Sicherheitsprobleme des Autobauers weitere Kreise. Dabei sind es aber nicht die Gaspedale, die bisher der Grund für den Rückruf waren, die Toyota Sorge bereiten. Diesmal sind die Sicherheitsprobleme bei ganz anderen technischen Facetten vorhanden. Die Prius Modelle werden wegen Bremsenprobleme zurückgerufen.

Betroffen davon sind vor allem die neuen Prius Modelle, die von Toyota auf den Markt gebracht wurden. Der japanische Autobauer reagiert dadurch auf die Beschwerden, die sowohl aus Japan als auch aus dem Ausland kamen. Demnach haben sich mehrere Fahrzeugbesitzer darüber beschwert, dass die Bremsen vom Prius gerade auf unebenen Straßen nicht richtig funktionieren. Die betroffenen Modelle wurden erst 2009 auf den Markt gebracht. Noch im Januar 2010 konnten sie sich als das bestverkaufte Auto in Japan einen Namen machen. Allein in Japan wurden von dem Modell 170.000 Fahrzeuge verkauft. In den USA beläuft sich diese Summe auf 100.000 Modelle. Es bleibt zu bezweifeln, dass es sich hierbei um die letzte Rückrufaktion von Toyota handeln wird. Immerhin kommen immer wieder neue Sicherheitsprobleme zur Sprache und so macht es nicht zu Unrecht den Anschein als würden die Fehler bei dem Autobauer in diesen Tagen nicht abreißen.

Immer mehr Zulassungen durch junge Frauen


Schon seit einigen Jahren gehört die Emanzipation zu den gesellschaftlichen Leitthemen. Verschiedene Themen heizen die Diskussionen zur Emanzipation immer wieder an und sorgen für verschiedene Meinungen. Doch während in einzelnen Bereichen noch über die Rolle von Frauen debattiert wird, zeigt sie sich in anderen schon recht präsent. Nach einer aktuellen Studie steigen die Fahrzeugzulassungen durch junge Frauen schon seit Jahren. Immer mehr junge Frauen in der Bundesrepublik Deutschland besitzen ein eigenes Auto. Vor allem in den ländlichen Regionen lässt sich eine steigende Tendenz erkennen. Während in Städten die Zulassungszahlen vergleichsweise gering sind, scheint ein Auto bei Frauen, die auf dem Land leben, zum unverzichtbaren Besitz geworden zu sein. Die geringen Zahlen in den Städten begründen Experten in erster Linie mit dem gut ausgebauten Netz des öffentlichen Nahverkehrs, durch die der Besitz eines eigenen Autos weitestgehend überflüssig ist.

Obwohl bundesweit ein Zuwachs bei den Zulassungen junger Frauen erkannt werden kann, gibt es bundesweit deutliche Unterschiede. Bevorzugt greifen die Saarländerinnen zum eigenen Fahrzeug. In dem Bundesland ist der Anteil der Zulassungen, die durch junge Frauen bewältigt wurden, am höchsten. Recht gering ist der Anteil jedoch in der Hauptstadt Berlin. Statistisch verfügt in der Stadt nur jede vierte Frau über ein eigenes Auto. Recht weit vorn finden sich die Frauen Brandenburgs, bei denen sich der Anteil der Zulassungen auf immerhin 35,2 Prozent beläuft. Anhand der aktuellen Studie lässt sich ebenso erkennen, dass junge Frauen wesentlich aufgeschlossener gegenüber einem eigenen Auto sind als ältere. Besonders groß ist die Spanne zwischen Zulassungen von Männern und Frauen in der Altersgruppe der 55 bis 64 Jährigen. Hier haben Männer auch weiterhin die Nase vorn, sodass der Anteil von weiblichen Haltern vergleichsweise gering ist. Auch in den kommenden Jahren kann damit gerechnet werden, dass die Zahl der Frauen, die über ein eigenes Auto verfügen weiter steigen wird.

Neuer Rückruf bei Toyota


Immer mehr drängt sich der Gedanke auf, dass Toyota die eigenen Probleme nicht lösen kann. Nun musste der Konzern erneut einen Rückruf bekanntgeben. Betroffen davon ist der neue Lexus des japanischen Autobauers. Die Luxusmarke aus dem Hause Toyota war bereits in der Vergangenheit von Rückrufaktionen betroffen und muss sich nun abermals den Besuch in Werkstätten stellen. Nach Konzernangaben sind vom aktuellen Rückruf rund 270.000 Fahrzeuge betroffen.180.000 Fahrzeuge sind dabei im Ausland unterwegs. Betroffen vom Rückruf ist der Lexus LS460. Das Modell verfügt nach Angaben Toyotas über ein Motorproblem, das in Werkstätten behoben werden muss. Nach Aussagen einer Sprecherin kann der Motor unrund laufen. Teilweise muss auch mit dem Ausgehen des Motors gerechnet werden. Nicht nur der neue LS, sondern auch der Lexus GS soll von dem Problem betroffen sein. Derzeit ist noch vollkommen unklar, wie viele Lexus Fahrzeuge in Deutschland vom aktuellen Rückruf betroffen sind. Allerdings geht man davon aus, dass die Anzahl der betroffenen Fahrzeuge unter der 100-Grenze liegen dürfte.

Die letzte Rückrufaktion für den Lexus ist noch nicht allzu lange her. So musste Toyota vor wenigen Tagen bereits den HS 250h zurückrufen. Grund dafür waren die Ergebnisse eines Crash-Testes. Bei denen verlor das Modell mehr Sprit als zulässig ist. Vorsorglich wurden durch den Hersteller 17000 Fahrzeuge in den Rückruf einbezogen. Die Rückrufaktionen der vergangenen Monate sorgten weltweit für Schlagzeilen. Immerhin musste Toyota bereits mehr als acht Millionen Fahrzeuge aus dem eigenen Hause aufgrund von Mängeln zurückrufen. Gründe für die Rückrufaktionen waren klemmende Gaspedale, rutsche Fußmatten und aussetzende Bremsen. Experten untersuchten die Gründe für die Rückrufaktionen in den USA umfangreich. Trotz der anhaltenden Untersuchungen konnte bisher nicht nachgewiesen werden, dass die Pannenserie mit dem Versagen der Elektronik begründet werden kann. Ob Toyota in den kommenden Wochen zur Ruhe kommen wird, bleibt jedoch fraglich und auch Experten finden bei dieser Frage keinen gemeinsamen Nenner.